The Cabin - Notes
Copyright Abrank 2010 June
Translated by J

   
 
 
Diese Anmerkungen stammen vom Autor dieser Geschichte. Bitte lest zuerst die Geschichte, dann die Anmerkungen
 

Achtung! Diese Geschichte enthält Aktivitäten, die für Selbstbondage nicht geeignet sein könnten. Bitte denkt an die Sicherheit!

 
Die Hütte - Anmerkungen
Abrank
2010 Juni
 
 
Zuerst möchte ich mich als Autor von den Ansichten distanzieren, die irgendeine Figur oder der Erzähler in der Geschichte äußert. Die Geschichte ist pure Erfindung.
 
Als Autor hatte ich weit mehr Ideen zu den Charakteren und dem Inhalt, als ich in der kurzen Geschichte unterbringen konnte. Einige von Ihnen sind unten, zusammen mit zusätzlichem Text und Erläuterungen, aufgeführt.
 
Oberflächlich betrachtet handelt die Geschichte von Bondage, Sklaverei und Sex. ursprünglich sollte sie ein moralisches Dilemma aufzeigen: soll der Erzähler sein Adam gegebenes Wort halten oder das tun, was für ihn selber am besten ist oder was für Eva am besten ist oder das, was rechtlich richtig ist? Aber die zunächst klaren Wahlmöglichkeiten werden im Laufe der Geschichte von externen Faktoren beeinflusst.
 
Wie in der Geschichte erzählt, war Adam ein christlicher Fundamentalist, der glaubte, jedes Wort in der Bibel sei wahr. Er hielt nicht viel von Frauen und glaubte, sie seien Schuld an der Vertreibung des Menschen aus dem Paradies.
 
Ich kenne Adam Vorgeschichte nicht und weiß nicht, wie er zu dieser Meinung kam. In der Bibel steht nichts darüber, dass die Frucht vom Baum der Erkenntnis ein Apfel war. Im Gegenteil, es handelte sich fast sicher um eine Feige. Frühe westliche Ausleger dieser biblischen Geschichte konnten vermutlich dem lateinischen Wortspiel mit dem Wort „Malum, das „böse“ und „Apfel“ bedeutet, nicht widerstehen. Weil Adam auch dieser Tradition folgte, müssen seine Vorstellungen aus seiner Erziehung herrühren.
 
Was ich von Adams Vorgeschichte weiß ist, dass er in einem der Südstaaten, möglicherweise South Carolina, aufgewachsen ist. Er hatte die Hütte, das Land und das Gold im Safe von seinem Großvater geerbt.
 
Ich weiß nicht, wie Adam Eva getroffen hat; ob er sie versklavt hat oder ob sie willentlich zu seiner Sklaven wurde. Aber wahrscheinlich kannte Adam Eva bevor sie sich trafen und er wusste, dass sie kurz nach dem Tod seiner eigenen Tochter geboren worden war. Während ihrer Beziehung hat Adam eindeutig Evas Verstand und ihre Sicht auf die Realität beeinflusst.
 
Adam hat die Piercings bei Eva selber angebracht. Er lernte aus Büchern der Ortsbibliothek und aus dem Internet, wie man das machte und bestellte die Ausrüstung dafür online. Zuerst stach er die Nippelpiercings um die Ringe für zusätzliche Bondagemöglichkeiten zu nutzen, später fügte er dann das Zungenpiercing hinzu um seine sexuelle Befriedigung zu steigern. Eva war weder für noch gegen die Piercings, sie nahm sie einfach hin. Sie betrachtete den Schmerz einfach als Teil ihrer Bestrafung. Ich glaube, Adam hat ihr irgendwelche Gründe erfunden, warum sie gepierced werden musste, doch welche das waren weiß ich nicht.
 
Adam hatte unkonventionelle Ansichten über Sex. Er hielt Vaginalverkehr ohne Ehe für eine Sünde und er hatte Eva nie geheiratet. Ein oder zwei Mal war er in Versuchung, den Geschlechtsverkehr zu vollziehen, doch er widerstand der Versuchung. Analverkehr hielt er für eine noch größere Sünde und deshalb war er dazu nie versucht. Aber oraler Sex war nicht verboten und deshalb keine Sünde. Masturbation sah er ebenfalls als sündhaft an und treib sie nie selber. Als er Eva beim Masturbieren mit den Händen erwischte, kettete er ihre Arme auf ihrem Rücken nach oben, sowohl als Präventivmaßnahme als auch als Bestrafung. Als sie gelernt hatte mit ihren Füßen zu masturbieren, kaufte er einen stählernen Keuschheitsgürtel. Nachdem er ihn ihr umgelegt hatte, befreite er ihre Arme. Aber etwas Schlimmes passierte, ich weiß nicht genau was, und er schloss ihr die Arme dauerhaft auf den Rücken.
 
Adam hielt das Leben im Garten Eden vor der Vertreibung für das Ideal. In dieser Zeit war Nacktheit normal und deshalb erlaubte er Eva nie, sich zu bekleiden und er selber blieb in der Hütte ebenfalls nackt. Deshalb entschloss er sich auch für ein Leben in der Isolation, abseits der Zivilisation und fern von anderen Leuten, die er als der Verdammnis geweihte Sünder betrachtete.
 
Eva, die fast alle von Adams Ansichten teilte, schämte sich ihrer Nacktheit nicht. Sie schämte sich für gar nichts außer dafür, den Apfel vom Baum der Erkenntnis gegessen zu haben. Ob sie tatsächlich jemals einen Apfel frisch vom Baum gegessen hatte ist nicht klar, aber es ist sicher, dass Adam ihr die biblische Idee zusammen mit falschen Erinnerungen und den Schuldgefühlen eingepflanzt hatte.
 
Nach dem Alten Testament ist Sklaverei gestattet und Adam dachte, es sei richtig Eva als Sklavin für seine sexuellen Bedürfnisse zu halten. Obwohl er sie gefangen hielt und sie zu seinen eigenen Zwecken benutze, liebte er sie aufrichtig und kümmerte sich um sie. Er fütterte sie aus verschiedenen Gründen mit Hundefutter; teils, um die Kosten zu reduzieren, teils, um sie zu erniedrigen und teils aus Bequemlichkeit, weil er schon einen Hund hatte und nicht gerne kochte. Doch er sorgte sich um ihre Gesundheit und versuchte ihre Nahrung durch gelegentliche Gaben von Obst und Vitaminen auszuwiegen. Er sah es als seine Pflicht als ihr Meister an, sie gesund zu erhalten.
 
Eva war dünn weil Adam das für viel gesünder, und vielleicht heiliger, hielt als Übergewicht. Er wusste, dass dünne Menschen länger leben und weniger gesundheitliche Probleme haben. Er dachte auch das Körper und Geist von gelegentlichen Zeiten des Hungerns profitieren.
 
Adam war selber nicht dünn, er genoss Essen und Trinken zu sehr, aber er war auch nicht fett. Er war zu faul zum Kochen und hielt das für Frauenarbeit. Obwohl er es gerne gehabt hätte, dass Eva für ihn kocht, fand er es doch wünschenswerter, wenn sie dauerhaft streng gefesselt war.
 
Die einzige Person mit der Adam außer mit Eva sprach, war der Erzähler, den er als einen der wenigen Menschen betrachtete, die keine Sünder waren. Er erzähle Eva von dem Erzähler, weshalb sie ihm Adams Tod glaubte als sie erkannte, wer er war, und weshalb sie bereit war, ihm zu gehören.
 
Der Erzähler ist ein bisschen wie ein Chamäleon der dazu neigt, den Menschen in seiner Umgebung zuzustimmen und ihre Ansichten anzunehmen. Als er erst einmal erkannt hatte, dass Adam etwas als falsch betrachtete, wie außerehelichen Sex, hätte der Erzähler nie zugegeben, so etwas zu tun.
 
Die Hütte liegt abseits der Zivilisation und hat keine Stromversorgung. Aber es gibt fließend Wasser. Ich kenne die Quelle des Wassers nicht. Weil die Hütte so abseits liegt, handelt es sich wahrscheinlich nicht um die städtische Wasserversorgung. Es könnte sich um einen Brunnen handeln, dessen Wasser mit der Hand in einen Zisterne gepumpt wird, obwohl keine Handpumpe erwähnt wird. Die wahrscheinlichste Quelle ist ein Fluss oder ein Bach oberhalb der Hütte. Das Abwasser könnte in einen Tank oder auf eine Fläche fließen, die unterhalb der Lichtung vor der Hütte platziert sind.
 
Es gibt in der Geschichte Hinweise darauf, dass eine übernatürliche Ebene neben der sichtbaren Realität besteht. Adam erwähnt, dass Eva Kräfte hat. Eva denkt, sie hätte Adams Tod verursacht und der Erzähler vermutet, dass sie die Schicksalsschläge verursacht hat, die ihn treffen (Verlust der Arbeit und des Hauses), damit er sich um sie in der Hütte kümmert. Adam hatte den Erzähler gedrängt, Eva stets gut anzuketten und sie war ebenfalls höchst daran interessiert und hatte einen seltsamen Gesichtsausdruck, als die Kette einmal lose auf dem Boden lag. Dieser Augenblick markiert den Beginn der Probleme des Erzählers.
 
Es gibt Hinweise darauf, dass Evas Kräfte keine guten sind. Der Erzähler, der Bankkassierer ist, zählt automatisch das Geld, das er in der Hütte findet - es sind 616 Dollar. 616 ist die Zahl des Tiers und wird auf den Teufel bezogen. Es gibt schriftliche Unterlagen darüber, dass sie einen früheren Ursprung hat als die bekanntere Zahl 666.
 
Die Fesselung von Eva ist ebenfalls eine Andeutung. Angenommen, dass „Gebet“ etwas Gutes ist, dann muss ein „umgekehrtes Gebet“ das Gegenteil von gut, nämlich „böse“ sein.
 
Diese Hinweise sind nicht mehr als das, Hinweise. Als mir klar wurde, dass sich die Geschichte in Richtung Übernatürlichkeit entwickelte, hielt ich ein und entfernte eine Unterhaltung, die das deutlicher machte. Sie ging so:
 
„Warum hat Adam Dich so gefesselt?“
„Adam hat gesagt, wenn meine Arme frei sind, dann habe ich seltsame Kräfte. Er fürchtete sich vor ihnen, deshalb hat er meine Arme immer festgekettet.“
„Was für Kräfte?“
„Ich weiß nicht, aber er fürchtete sich sehr vor ihnen.“
„Als Adam in die Stadt gegangen ist um einen neuen Hund zu besorgen, hat er da etwas gemacht, was Du nicht wolltest?“
„An jenem Morgen hat er mich das erste Mal gefüttert, ohne dass ich ihn gemolken habe. Er sagte, dass ich ihn nicht mehr jeden Tag melken musste. Ich verstand das nicht, er mochte es wenn ich ihn molk und ich machte das gerne. Meine Gefühle waren verletzt.“
Plötzlich wurde ich nervös und dachte an die Katastrophen die mir zugestoßen waren, seit ich Eva getroffen hatte. Sie schien Kräfte jenseits meiner Vorstellung zu besitzen. Adam hatte sich auch gefürchtet und er hatte mich vor ihr gewarnt. Er hatte gesagt, dass sie Kräfte hatte und mich gedrängt, sie stets angekettet zu lassen. Das eine Mal, als ich die Kette gelöst hatte, hatte sie mich mit einem merkwürdigen Gesichtsausdruck betrachtet und eine Reihe von Unglücksfällen war über mich gekommen. Zufall? Wahrscheinlich, doch ich machte mir echte Sorgen.
 
In Kapitel 6 lernt Eva, dass der Name der süß duftenden Blume Rose ist und bemerkt, dass das ein hübscher Name sei. Anders als bei Shakespeares „Wird eine Rose nicht genauso lieblich duften, wenn wir sie nicht mehr Rose nennen?“ deutet Evas Bemerkung darauf hin, dass Namen wichtig sein könnten.
 
Eva Name stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „Leben“. Sie gibt der Rose Leben und vielleicht macht ihr Name es unwahrscheinlicher, dass sie Adams Tod verursacht hat. Adam hat Eva aber erzählt, dass ihr Name sich aus dem Wort „evil“, was im Englischen für „böse“ steht, ableitet. Er hatte ihr auch gesagt, dass sein eigener Name vom Wort „Adamant“ abstammt, was „stark“ bedeutet. Adam hat sich für diese Behauptung nicht auf außenstehende Quellen berufen, sondern sie dazu benutzt um, wie er es ausgedrückt hätte, Eva ihren Platz zu zeigen.
 
Der Name Adam bedeutet „Erde“ oder „rot“, vielleicht als Hinweis auf den rötlichen Boden im Garten Eden. In der Geschichte befindet sich die Hütte an Rande einer Lichtung mit rötlicher Erde.
 
Der Vorname des Erzählers ist Alex was „Verteidiger oder Beschützer der Menschheit“ bedeutet. In einer möglichen Fortsetzung der Geschichte, ließe Alex Eva dauerhaft gefesselt um ihre Kräfte zu unterdrücken und so die Menschheit zu beschützen. Das wäre ein schwieriger Auftrag. Es müsste sie kontrollieren und bestrafen, dürfte aber nicht „ihre Gefühle verletzen“, so wie Adam es getan hatte.
 
Ob bei der vorhanden Geschichte das übernatürliche Element Wirklichkeit ist oder nicht und was passiert nachdem die Geschichte geendet hat, liegt der Fantasie des Lesers.
 

Der Autor freut sich auf Kommentare und kann über abraXXnk@gmail.com erreicht werden.
(Löscht die zwei xx vor dem Absenden, sie dienen als Spamschutz)
 

Selfbondage Basics

Selfbondage Scenarios

Selfbondage Stories
     
 

Load Navigation Frameset

 

www.boundanna.com - Selfbondage stories